Nach 17 Jahren ist für mich erst einmal Schluss...

Liebe Freunde, Fans, Förderer, Geschäftspartner....

nach reiflicher Überlegung habe ich mich am Sonntag, den 19.09.2010, schweren Herzens dazu entschlossen, den Betrieb von Leo Colonia mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Berufliche Veränderungen, immer weniger Zeit für Kernaufgaben, mangelnde Unterstützung und immer höheres Anspruchsdenken sowie wirtschaftliche Gegebenheiten, die mich immer mehr vom Wesentlichen, nämlich

 „mit Spaß un Freud op dr Bühn stonn“ abgelenkt haben, führten zu meiner Entscheidung.

Ich durfte mit Leo Colonia viele schöne Erfolge feiern, es gab gute Zeiten und wunderschöne Momente. Natürlich gab es auch Tiefs und weniger schöne Zeiten. Doch um die Kribbelköpp zu zitieren: „Wenn jedoch die Gedanken hauptsächlich in Erinnerung an die große Zeit schwelgen und die Zukunftsaussichten suboptimal sind, dann ist es sinnvoller, sich neuen Zielen zuzuwenden.“


Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die das Projekt Leo Colonia unterstützt haben – den Freunden, Fans, Kollegen und Veranstaltern.
Und einigen ganz besonderen Wegbegleitern Dank sagen, die mir immer die Treue gehalten haben:
dem Vorstand des Stammtischs Kölner Karnevalisten
meinem Freund Peter Neukirchen sowie Peter Dziuba und Jürgen Sender stellvertretend für den KRE
Josef Müller und Myriam Schepers von der Agentur Müllerevents
der Agentur Rheinlandgastspiele
Peter Specht und seiner Mannschaft von Jeck op Kölsch und Radio Altstadtwelle
meinem Freund Björn Fischer und seinen Jungs von LMF 

Danke an viele liebe Kollegen, die neue persönliche Kontakte ermöglicht haben. Danke an alle Freunde, die ich in dieser Zeit gewonnen habe.

Danke natürlich auch all denjenigen, die mir Steine in den Weg geworfen haben!
Damit baue ich mir jetzt ein neues Haus...

Wir werden uns ganz bestimmt wiedersehen – auf, hinter oder vor einer der vielen Bühnen des Rheinlandes.

Bis dahin grüßt euch

Andreas Engelen - A-Zwo

...Im Nachgang festzustellen, dass viele Dinge, die zu meiner Entscheidung geführt haben, "System" hatten, haben mich verletzt aber nicht umgebracht... Eine Domain für einen neuen Bandnamen, schon 5 Wochen bevor ich den Betrieb meiner Band eingestellt habe, zu sichern und dann von, "standen von heute auf morgen plötzlich auf der Straße"  zu sprechen, grenzt an ein Wunder und hinterlässt einen ganz fiesen Beigeschmack...                               Fast wie unbefleckte Empfängnis... ;-)